Bei Patienten mit schlechten Armvenen, wenn sehr stark venenreizende Medikamente oder Ernährungslösungen verabreicht werden müssen, wenn sehr häufig Blut entnommen oder eine Blutwäsche durchgeführt werden muss, empfiehlt sich die Einlage eines sogenannten zentralen Venenkatheters, dessen Spitze am Übergang von der oberen Hohlvene zum rechten Vorhof liegt. Dort fließt so viel Blut, das alle Medikamente und Lösungen, die über diesen Katheter gegeben werden, so stark verdünnt werden, dass sie keinen Schaden an der Venenwand anrichten können.
Folgende Katheter werden von den Mikrotherapeuten von SwissIntervention regelmäßig implantiert:
Peripher-venöse Venenkatheter (PICC-Line)
Die PICC-Line wird unter Ultraschallsicht in eine Vene des Oberarms eingeführt. Ihre Spitze wird unter Durchleuchtung am Übergang von der oberen Hohlvene zum rechten Vorhof platziert. Sie kann von einer Woche bis mehreren Monaten benutzt werden. Im Vergleich zu einem üblichen zentralen Venenkatheter ist sie für den Patienten deutlich komfortabler und kann auch ambulant benutzt werden.
Der Venenkatheter mit Kapselsystem (Port-a-Cath)
Dieser Katheter ist für noch längere Verweildauern konzipiert. Er besteht aus einer Kapsel und einem damit verbundenen Katheter, die beide vollständig unter die Haut implantiert werden. Die Kapsel hat eine punktierbare Membran und kann durch die Haut hindurch angestochen werden.
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