Tumortherapie

Die Behandlung von Tumoren basiert klassischer Weise auf den Säulen Stahl (Chirurgie), Strahl (Strahlentherapie) und Medikamente (Chemotherapie). Die Mikrotherapie bietet minimalinvasive Methoden für die Behandlung von lokalisierten, d.h. nicht diffus den Körper befallenden Tumorabsiedlungen. Daneben gibt es effiziente Methoden zur Bekämpfung von Tumorschmerzen und zur Sicherstellung der Ernährung und Versorgung des Patienten durch Ernährungssonden und verschiedene venöse Dauerkatheter.

Unter Bildführung werden Nadeln direkt in den Tumor eingeführt. Danach wird er durch entsprechende Energiezufuhr entweder durch Erhitzung auf 80 bis 100 °C verkocht oder durch Abkühlung auf Temperaturen von -40 °C und tiefer vereist.

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Eine häufig angewandte Therapie von lokalisierten Tumoren besteht darin, die sie versorgenden Blutgefäße gezielt zu verschließen. Dazu wird ein feiner Katheter direkt in die entsprechenden Gefäße geführt und dann durch diesen Katheter kleine Partikel indiziert. Auf diese Weise wird der Tumor von der Versorgung mit Sauerstoff und Zucker abgeschnitten. Belädt man diese Partikel mit einem Krebsmedikament (Chemotherapeutikum), wird der Tumor zusätzlich durch eine hohe Konzentration des Medikamentes bekämpft, die durch eine Gabe in die Vene nicht erreicht werden könnte. Man spricht in diesem Fall von der sogenannten Chemoembolisation. Nimmt man statt eines Krebsmedikamentes ein radioaktives Element, handelt es sich um die sogenannte Radioembolisation. Auch hier können Dosen erreicht werden, die mit einer Bestrahlung von außen nicht realisiert werden könnten.

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Wenn ein Tumor in einen Nerven oder ein Nervengeflecht einwächst oder auf dieses drückt, kann das schwere Schmerzen hervorrufen. Durch eine bildgeführte Nervenblockade mit einem örtlichen Betäubungsmittel kann dieser Schmerz temporär, d.h. solange das Lokalanästhetikum wirkt, aufgehoben werden. Wenn dieser Eingriff erfolgreich war, kann in einem 2. Schritt eine dauerhafte Unterbrechung des Nervens durch Alkohol oder Phenol erfolgen.

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Wenn ein Patient wegen einer Engstellung in der Speiseröhre oder am Magenausgang keine oder mindestens nicht ausreichend Nahrung zu sich nehmen kann, können mittels mikrotherapeutischer Platzierung eines Katheters direkt in den Magen oder weiter in den Zwölffingerdarm eine Möglichkeit geschaffen werden, dem Patienten Ernährungslösungen zuzuführen.

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Bei Patienten mit schlechten Armvenen, wenn sehr stark venenreizende Medikamente oder Ernährungslösungen verabreicht werden müssen, wenn sehr häufig Blut entnommen oder eine Blutwäsche durchgeführt werden muss, empfiehlt sich die Einlage eines sogenannten zentralen Venenkatheters, dessen Spitze am Übergang von der oberen Hohlvene zum rechten Vorhof liegt. Dort fließt so viel Blut, das alle Medikamente und Lösungen, die über diesen Katheter gegeben werden, so stark verdünnt werden, dass sie keinen Schaden an der Venenwand anrichten können.

Folgende Katheter werden von den Mikrotherapeuten von SwissIntervention regelmäßig implantiert:

Peripher-venöse Venenkatheter (PICC-Line)
Die PICC-Line wird unter Ultraschallsicht in eine Vene des Oberarms eingeführt. Ihre Spitze wird unter Durchleuchtung am Übergang von der oberen Hohlvene zum rechten Vorhof platziert. Sie kann von einer Woche bis mehreren Monaten benutzt werden. Im Vergleich zu einem üblichen zentralen Venenkatheter ist sie für den Patienten deutlich komfortabler und kann auch ambulant benutzt werden.

Der Venenkatheter mit Kapselsystem (Port-a-Cath)
Dieser Katheter ist für noch längere Verweildauern konzipiert. Er besteht aus einer Kapsel und einem damit verbundenen Katheter, die beide vollständig unter die Haut implantiert werden. Die Kapsel hat eine punktierbare Membran und kann durch die Haut hindurch angestochen werden.

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