Skelett

Ein Bruch (eine Fraktur) eines gesunden Knochens wird typischerweise durch massive Gewalteinwirkung, z.B. Sturz aus großer Höhe oder einen Verkehrsunfall, hervorgerufen. Bei Vorschädigung des Knochens, etwa bei Knochenschwund (Osteoporose) oder Tumorbefall, kann unter Umständen schon bei einem leichten Sturz oder bei Heben einer Last eine Fraktur auftreten. Häufig stehen in dieser Situation die durch den Bruch bedingten Schmerzen ganz im Vordergrund. Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen eine Schmerzmedikation, orthopädische Hilfsmittel, und in schwereren Fällen ein chirurgische Stabilisierung mit Platten, Stangen und Schrauben.

Bei einigen Knochenbrüchen können mikrotherapeutische Verfahren die Schmerzen lindern und ggf. den Bruch stabilisieren. Durch Einspritzen von Knochenzement in den betroffenen Knochen unter Durchleuchtungs- oder CT-Kontrolle können die häufig sehr starken Schmerzen rasch und deutlich gemindert werden. Diese Technik kann an sehr vielen Stellen des Skelettsystems angewendet werden.

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Frakturen des gesunden Beckenknochens kommen durch hohe Gewalteinwirkung zustande, während bei fortgeschrittenem Knochenschwund (Osteoporose) bereits bei minimaler Krafteinwirkung Brüche auftreten können. Bei bestimmten Frakturen des Beckens können unter computertomographischer Führung Schrauben zur Verbindung der verschiedenen Bruchstücke eingeführt werden (Osteosynthese). Zur Unterstützung des festen Haltes dieser Schrauben kann die zusätzliche Injektion von Zement sinnvoll sein. Diese Techniken kommen vor allem am Becken zur Anwendung, meist in Zusammenarbeit mit einem Unfallchirurgen oder Orthopäden.

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o Akute und chronische Schmerzzustände, z.B. Nacken- oder Rückenschmerzen mit oder ohne ausstrahlende Schmerzen in die Arme bzw. Beine, die von der Wirbelsäule bzw. Bandscheibe her stammen, können durch das gezielte Einspritzen von schmerzlindernden Medikamenten behandelt werden. Entsprechend dem für den Patienten geplanten Behandlungsverfahren führt der Arzt mit Hilfe der Computertomographie (CT) eine dünne Injektionsnadel
in den Bereich der Nervenwurzeln der Wirbelsäule (periradikuläre Therapie, PRT oder in die Gelenke der Wirbelsäule (Facetteninfiltration, FB).

Die Einspritzung kann wiederholt werden bis Schmerzlinderung bzw. Beschwerdefreiheit eintritt. Oft sind mehrere Sitzungen notwendig. Insgesamt ist der Eingriff so wenig belastend, dass er in der Regel ambulant durchgeführt werden kann.

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Das Osteoidosteom ist ein gutartiger Knochentumor, der jedoch unangenehme, häufig nächtliche Schmerzen verursachen kann, die oft durch Aspirin günstig beeinflusst werden können. Die mikrotherapeutische Alternative zu einer offenen Operation besteht darin, den aktiven Kern (Nidus) des Tumors mechanisch durch eine Ausbohrung oder z.B. mit Hitze zu zerstören. Dazu wird ein Bohrer oder eine Hitzesonde unter Steuerung durch Durchleuchtung oder CT durch einen kleinen Hautschnitt (perkutan) in den Nidus geführt.

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Im Skelett können sich eigentliche Knochentumoren oder sekundäre Absiedlungen von anderen Tumoren, etwas des Prostata- oder Brustkrebses, ausbreiten und dort Schmerzen verursachen. Solche Tumorabsiedlungen bzw. die damit verbundenen Schmerzen können u.a. mit Schmerzmedikamenten, Chemotherapie oder Bestrahlung behandelt werden.

Die mikrotherapeutische Alternative ist die Verödung mit Hitze oder Kälte (Thermoablation bzw. Kryoablation) und / oder die Einspritzung von Knochenzement in den betroffenen Knochen. Beides geschieht durch einen kleinen Hautschnitt (perkutan) unter Steuerung durch Durchleuchtung oder CT. Ziel ist die Verringerung der Schmerzen, die Stabilisierung des Knochens und die Zerstörung der Tumorzellen.

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