Frau

Es gibt einige Situationen, in denen spezifische Erkrankungen der Frau mittels mikrotherapeutischer Methoden erfolgreich behandelt werden können. Dazu gehören die häufigen gutartigen Muskelgewebeknoten der Gebärmutter (Uterusmyome) und das Einwachsen von Zellen der Gebärmutterschleimhaut in die Muskulatur der Gebärmutter (Adenomyose). Die klinische Symptomatik dieser beiden Erkrankungen ist ähnlich.
Die genaue Diagnose wird durch gynäkologische und radiologische Untersuchungen festgelegt.

Zu diesen Situationen gehört auch die unstillbare Blutung nach der Entbindung und die Behandlung der sogenannten Beckenvenenstauung.

Myome sind gutartige Tumoren der Gebärmutter. Es können folgende Beschwerden auftreten: starke, verlängerte Menstruation, Unterbauchschmerzen, Druckgefühl, Verstopfung, Harndrang, Rücken- oder Beinschmerzen oder Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs. Seit langem wurden schmerzhafte oder blutende Myome operativ entfernt, wobei entweder nur das Myom aus der Gebärmutterwand oder die ganze Gebärmutter entfernt wurde. der minimalinvasive Verschluss von Gebärmutterarterien (Myomembolisation) ist ein mikrotherapeutischer Eingriff und stellt eine Alternative zur chirurgischen Entfernung von Myomen dar. Über die Leiste wird ein dünner Katheter (Plastikschläuchlein) eingeführt. Der Katheter wird kontrolliert bis in die Myomgefässe vorgeführt und dort werden feine, sandkorngrosse Kügelchen eigespritzt. Das Myom wird folglich nicht mehr durchblutet und schrumpft. Es ist nur ein kurzer Spitalaufenthalt erforderlich.

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In speziellen Fällen von Adenomyose kann die Embolisation ebenfalls zur Linderung der Beschwerden angewendet werden.

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Eine unstillbare Blutung nach Entbindung stellt eine Notfallsituation dar, die eine rasche Entscheidung erfordert, um die korrekte therapetischen Massnahmen rechtzeitig einzuleiten. Eine mögliche Behandlung, um die Blutung stoppen und die Gebärmutter zu erhalten, ist die mikrotherapeutische Embolisation (gezielter Verschluss) der blutenden Gebärmuttergefässe. Über die Leiste wird ein dünner Katheter (Plastikschläuchlein) eingeführt. Der Katheter wird kontrolliert bis in die blutenden Gebärmuttergefässe vorgeführt und dort werden feine, sandkorngrosse Kügelchen oder Metallspiralen eingespritzt, so dass die Blutung gestoppt wird.

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Chronische Unterleibsschmerzen können durch Krampfadern im Becken verursacht werden. Dieses Krankheitsbild wird als Beckenvenensyndrom (Pelvic Congestion Syndrom) bezeichnet. Leider bleiben Krampfadern im kleinen Becken oft unerkannt, obwohl etwa 30% aller Patientinnen mit chronischen Unterleibsschmerzen an dem Beckenvenensyndrom leiden. Der chronische Schmerz, der durch diese Erkrankung hervorgerufen wird, wird meist als ein dumpfer Schmerz im Unterbauch und im unteren Rückenbereich empfunden. Ist eine Patientin symptomatisch und es wurde das Beckenvenensyndrom bei ihr festgestellt, sollte eine Sklerosierung der betroffenen Venen in Betracht gezogen werden, deren technischer Erfolg bei über 90% liegt. Bei dieser minimal-invasiven Behandlung wird in örtlicher Betäubung ein dünner Kunststoffschlauch (Katheter) über die Leisten- oder Ellenbeugenvene bis in die veränderten Venen vorgeschoben, welche nachfolgend verödet werden.

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